#11 – 2013 | Nashville – Solomon Burke

Dieses Album, eine Wucht. Fast so wie der Soul Sänger Solomon Burke. Darum möcht ich Euch hier nicht einfach ein Stück vorstellen sondern mal wieder ein komplettes Album. Solomon Burke bekannt als Soulsänger der 60er Jahre war wie viele Soulsänger dieser Zeit stark beeinflusst vom Country der Südstaaten. So ist es nicht verwunderlich, dass auch das Country Liedgut von diesen begnadeten Sängern und Musikern gerne interpretiert wurde. Selten haben Sie aber ein ganzes Album dem Country und seinen Interpreten gewidmet. Solomon Burke hat das im Jahre 2006 vier Jahre vor seinem Tode getan. Auf dem Album Nashville singt er im Duet mit Dolly Parton, EmmyLou Harris, Gillian Welch und vielen mehr.

Hier eine Kostprobe: Solomon Burke mit Gillian Welch – Valley of Tears.

Für alle puristen hier noch ein Stück von Solomon zu seinen Glanzzeiten

Solomon Burke – IF YOU NEED ME

#10 – 2013 | Half Way to Jackson – Justin Townes Earl

Justin hat in diesem Stück die Tradition der Trainsongs in seinem Gitarren Sound aufgenommen. Diese Johnny Cash eigene Art, das Stampfen der Dampflokomotiven in den Beat einzubauen, gibt diesem Song einen eigenen Glanz. Justin’s Stimme tut den Rest dazu, um für mich als neuer Stern am Himmel des Country bzw. Americana zu erscheinen.

Justin Townes Earl

Justin Townes Earl (Rechte Seite)

#09 – 2013 | O‘ Be Joyful – Shovels & Rope

Shovels and Rope - Live

Shovels and Rope – Live

Eine Stimme… eine Stimme welche einem im Gedächtnis hängen bleibt, dass hat Cary Ann Hearst von Shovels & Rope. Energetisch und fein zugleich. Im Duett mit Ihrem Man Michael Trent geht Cary Ann vollkommen auf. Die Harmonien der beiden, gepaart mit ihrem minimalistisch anmutenden Soundteppich aus Percussion und Guitare kommen so bodenständig und gerade daher wie man es von der neuen Generation der Folk bzw. Americana Musikern so liebt.

Die beiden haben letztes Jahr im July ein Album Namens „O‘ Be Joyful“ publiziert welches sich lohnt anzuhören. Den gleichnamigen Titelsong hab ich euch unten verlinkt. Wir hoffen noch auf weitere Alben der beiden.

Cary Ann gibt an von Townes van Zandt beeinflusst zu sein. Das wiederum höre ich persönlich nicht raus. Ich höre eher paralellen zu Steve Earls Sohn Justin Townes Earl. Diesen begnadeten Musiker werde ich gerne das nächste mal vorstellen.

O’Be Joyful anhören…

Anbei noch ein cooles Video des Songs – Leider etwas schlecht in der Tonqualität.

Shovels & Rope – Tell The Truth

#08 – 2013 | Milk & Sugar – G.Love

G. Love

G. Love

Auf G.Love wurde ich aufmerksam als ich mal wieder meinen alten Favoriten Donovan Frankenreiter hören wollte. Ich suchte also nach einem Frankenreiter Stück und stiess so auf G.Love & Special Sauce welche Donovan und Jack Johnson auf ihrer 2004er Tour begleiteten. Das Stück Milk & Sugar welches ich hier vorstelle, es stammt von G.Loves neustem Album „Fixin’to Die“ ist doppelt spannend. Erstens finde ich G’s Stimme Hammer, zweitens und dass hat mich fast aus dem Sessel gehauen… Auf dem auf YouTube zu findenden Video entdeckte ich zwei bekannte Gesichter. Scott und Seth Avett.

Viel Spass beim schauen.

Milk & Sugar anhören…

 

#07 – 2013 | By & By – Brett Dennen

Brett Dennen

Brett Dennen

Wenn Tracy Chapman und Paul Simon einen Kind zusammen hätten…  Brett Dennen, 33 jähriger Songwriter aus Oakdale im Norden Kaliforniens wäre das Resultat. Stimmlich erinnerte er mich sofort an Tracy. Sein Sound Gebilde auf seinem gleichnamigen Album „Brett Dennen“ erinnerte mich etwas an Paul Simons Graceland. Das Stück By & By welches ich hier als Hörprobe verlinke ist eines des ruhigeren Stücke des ganz schön Funkigen Albums „Brett Dennen“. Wunderbar für laue Sommerabende.

By & By anhören

#06 – 2013 | I and Love and You – The Avett Brothers

The Avett Brothers

The Avett Brothers

Scott und Seth Avett, die Avett Brothers. Wie genau ich diese Band entdeckt hab, weiss ich eigentlich nicht mehr so genau. Ich denke es muss etwas mit einem meiner Longtime Favorites, Johnny Cash, zu tun haben. Diese Band hatte es noch auf das letzte Johnny Cash Album geschafft. Was mich natürlich am meisten freut ist der Fact das die Avett Brothers bald live in der Schweiz spielen werden. Ihr aktuelles Album, „The Carpenter“, welches 2012 erschien, ist etwas ruhiger geraten als seine Vorgänger wie z.B. „I and Love and You“. Hier das Titelstück des Albums „I and Love and You“, welches ihnen zum Durchbruch verholfen hat.

I and Love and You anhören..

Wunderbares Video der Avett Brothers – Live in einer Gondel am Jackson Hole

#05 – 2013 | I’ll get along – Michael Kiwanuka

Michael-Kiwanuka

Was für ein Genuss, einer dieser Songs welcher einem das Gefühl vermittelt die Haight Street in SF entlang zu laufen. Michael Kiwanuka singt in der Manier eines Al Greens. Mit einem Lachen auf den Stockzähnen. Das Michael aus England kommt und Jahrgang 1988 hat hört man seinem Sound überhaupt nicht an. Sein Album Home Again aus dem 2012 darf in keiner Sammlung mit Style fehlen. Hier eine Kostprobe:

I Ill get along anhören…

#04 – 2013 | Come on up to the House – Sarah Jarosz

SarahJarosz1

Das ich nach der Suche nach einem Tom Waits Song auf youtube auf eine gerade mal 22 Jahre  (Jahrgang 1991!) alte Bluegrass Sängerin stossen würde hätte ich mir beim besten Willen nicht träumen können. Sarah Jarosz hatte es mir gleich angetan. Die Multiinstrumentalistin aus Austin Texas überzeugt mit einer kraftvollen ausdrucksstarken Stimme und einem wunderbaren Album Debut Album „Song up in her head“ aus dem 2009. Dieses Album der damals gerade mal  18 jährigen wurde nominiert im Grammy Award unter der Kategorie Beste Country Instrumental Performance. Offenbar wurde auch die von mir seit Ihrem Album mit Robert Plant heiss geliebte Alison Krauss auf Sarah aufmerksam und so findet man einige interessante Duette der beiden begabten Musikerinnen. Hier das Lied welches mich auf sie aufmerksam gemacht hat. Von ihrem aktuellen Album „Follow me Down“ aus dem 2011.

Come on up to the House anhören…

#02 – 2013 | Cigarette Eyes – Matt Costa

Matt Costa

Der wunderbar frische Sound des jungen Süd Californiers Matt Costa kommt im Stück Cigarette Eyes sehr gut zur Geltung. Seine selbstgenannten Einflüsse welche in der Ecke von Neil Young und Nirvana zu suchen sind wirken für mich nicht so prägend. Für mich eher ein Vertreter der neuen Singer Songwriter bzw. Surfer Generation mit einem Schuss Britpop.

Cigarette Eyes anhören…